Google-Profilstatistiken: die richtigen Kennzahlen verstehen
Lesen Sie Aufrufe und Interaktionen, vergleichen Sie passende Zeiträume und unterscheiden Sie fehlende Daten von null.

Eine steigende Kurve allein zeigt keine Zunahme passender Anfragen. Legen Sie zuerst die Frage fest: Werden Sie häufiger entdeckt, kontaktiert oder wird Ihre Website besucht? Jede Kennzahl beleuchtet einen anderen Abschnitt.
Was die Leistungsdaten messen
Die Google-Dokumentation zu Leistungsmessungen unterscheidet Aufrufe und Interaktionen. Anrufe bedeuten Klicks auf die Schaltfläche, nicht bestätigte Gespräche. Daten können organische Ergebnisse und Google Ads einschließen. Kennzahlen hängen vom Betrieb und seinen Funktionen ab; der Zugriff erfordert ein bestätigtes Profil.
Benennen Sie Klicks nicht in Neukunden um. Personen können abbrechen, später anrufen oder Sie bereits kennen. Profildaten ersetzen keine Verkaufsnachverfolgung.
Drei Beobachtungsfragen wählen
Eine Werkstatt mit Terminempfang könnte Aufrufe, Website- und Anrufklicks betrachten. Für ein Geschäft sind vielleicht Wegbeschreibungen interessant. Passen Sie diese Beispiele an Daten und Kundenkontakte an.
Führen Sie monatlich Beobachtung, Kontext und Handlung getrennt auf. „Mehr Website-Klicks“ ist Beobachtung, „Werbekampagne gestartet“ Kontext, „Zielseite auf Fristen prüfen“ eine Handlung. Das verhindert voreilige Schlüsse.
Vergleichbare Zeiträume vergleichen
Ein Monat mit 31 Tagen umfasst mehr Tage als einer mit 28. Im fiktiven Beispiel entsprechen 62 Klicks in 31 Tagen und 56 in 28 jeweils zwei täglichen Klicks. Die Summe ändert sich, der Durchschnitt nicht.
Berücksichtigen Sie Schließungen, Saison, Umzug, Werbung und örtliche Ereignisse. Vergleichen Sie möglichst vollständige Monate. Kennzeichnen Sie laufende Perioden: Ein scheinbarer Rückgang kann nur an noch nicht vergangenen Tagen liegen.
Null und fehlende Daten unterscheiden
Ein zurückgelieferter Nullwert ist etwas anderes als eine nicht lesbare Messung. Bei Zugriffsfehlern vermerken Sie „nicht verfügbar“ und behalten das Datum der letzten erfolgreichen Abfrage. Füllen Sie Lücken nicht automatisch mit null.
Das gilt besonders nach Neuverbindung, geänderten Rechten oder Werkzeugwechsel. Prüfen Sie Zeitraum und Betrieb vor ungewöhnlichen Schlussfolgerungen. Eine Datenabweichung muss zuerst als Datenproblem geklärt werden.
Aus dem Bericht eine Handlung ableiten
Wählen Sie eine beobachtbare Verbesserung: Leistung auf der Zielseite erklären, Zeiten aktualisieren oder Termintext überarbeiten. Notieren Sie das Datum und verfolgen Sie die Entwicklung, ohne alles automatisch darauf zurückzuführen.
Optimaps ordnet Ergebnisse dem geöffneten Betrieb zu. Das konfigurierbare Angebot enthält einen Monatsbericht auf Basis verfügbarer Daten. Bei vollständigen Monaten werden Tagesdurchschnitte verglichen; unvollständige oder fehlende Perioden sind gekennzeichnet. Details und Bericht lassen sich im Arbeitsbereich ansehen und herunterladen. Für die Website-Suche lesen Sie Search Console für kleine Unternehmen. Beide Ansichten ergänzen sich mit unterschiedlichem Umfang.

